Kühhude

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Sonnenwanderung von Kühhude nach Schanze am 16.02.2019

Sonntag, Februar 17th, 2019


Zu einer zauberhaften Wanderung in schönster Winterlandschaft trafen sich 21 Wanderfreundinnen und -freunde am Samstag, dem 18.02. 2019. Ein kleines Teilstück ging es auf dem Rothaarsteig von Kühhude nach Schanze. Die Meteorologen hatten recht, Sonne pur! Beste Möglichkeit, den Vitamin D-Speicher nach den Monaten der Dunkelheit wieder zu füllen. Eine Einkehr in der legendären Skihütte von Schanze rundete die kleine Tour auf wundervolle Weise ab.

Auf dem Rothaarsteig 
Unterwegs auf dem Rothaarsteig von Kühhude nach Schanze
Auf dem Rothaarsteig  Unterwegs auf dem Rothaarsteig von Kühhude nach Schanze
Unterwegs auf dem Rothaarsteig von Kühhude nach Schanze
Die wunderbar bequemen Sonnenbänke am Rande des Weges
Winter im Hochsauerland
Der Krummstab, ein Exponat des Skulpturenwegs am Ortseingang von Schanze, hier verläuft u.a. die Grenze vom protestantischen Wittgensteiner Land zum katholischen Sauerland
Nicht mehr weit zur Skihütte und Alm Beach
Viel Interessantes kam von oben, Deckendekoration einmal anders
Skihüttenatmosphäre
Wer konnte da schon widerstehen?

Alm Beach

Dank an Karin Steinhoff für den zauberhaften Winterspaziergang!

Wanderung in Wittgenstein und Sauerland

Sonntag, Juli 30th, 2017

Zu einer beschaulichen Wanderung von ca. 8 km durch die Heimat lud Karin Steinhoff am 16.07.2017 nach Kühhude ein. Für sie als Bewohnerin des kleinen Ortsteils von Bad Berleburg ein Heimspiel, die 21 Mitwanderer durch die schöne Gegend zu führen. Sie erfreute mit Heimatgeschichte, aber auch mit kleinen Anekdötchen die sie als Kind und junge Frau „da oben“ erlebte.

Foto bitte, 21 Wanderer machten sich auf den Weg, etwas über die Heimat zu erfahren

Foto bitte, 21 Wanderer machten sich auf den Weg, etwas über die Heimat zu erfahren

 

Dank moderner Technik, vorausgesetzt man hat Empfang, gibt es wichtige Informationen via Smartphone

Dank moderner Technik, vorausgesetzt man hat Empfang, gibt es wichtige Informationen via Smartphone

Auch traditionell kann man auf den Wegweisern lesen, dass man auf dem Rothaarsteig ist und vor allem, wo es lang geht

Auch traditionell kann man auf den Wegweisern lesen, dass man auf dem Rothaarsteig ist und vor allem, wo es lang geht

Stolze Schönheit auf einem Baumstumpf, der gerade gewachsene Fingerhut, so schön und so giftig

Stolze Schönheit auf einem Baumstumpf, der gerade gewachsene Fingerhut, so schön und so giftig

Mauerblümchen

Mauerblümchen

Wunderschönste Ausblicke auf Täler rund um Kühhude

Wunderschönste Ausblicke auf Täler rund um Kühhude

Etappenziel erreicht, Einkehr zur Vesper

Etappenziel erreicht, Einkehr zur Vesper

 

Die Skihütte in sauerländischen Schanze, immer wieder eine Einkehr wert

Die Skihütte in sauerländischen Schanze, immer wieder eine Einkehr wert

Wanderpäuschen, pure Lebensfreude im Liegestuhl am "Sauerlandstrand"

Wanderpäuschen, pure Lebensfreude im Liegestuhl am „Sauerlandstrand“

 

Ein herzliches Dankeschön an Karin Steinhoff für den schönen Nachmittag mit viel Wissenswertem und perönlichen Erinnerungen.

 

 

Frühwanderung mit Reh

Freitag, Juni 28th, 2013

In einem chinesischen Sprichwort heißt es „früher Vogel fängt den Wurm“.  Damit war zwar bei der Frühwanderung, die Karin Steinhoff am 08.06.2013 ab 8 Uhr morgens anbot nicht zu rechnen, aber: vielleicht erwarteten die SGV’ler ja einige Wisente. Seitdem sie am 11.04.2013 im Rothaargebirge ausgewildert wurden, ist es eine sehr wohl mögliche Option auf Egnar, Quintus oder einen ihrer Artgenossen zu treffen.

Ab der Berleburger Wandertafel ging es dann zum Parkplatz nach Kühhude. Ein wunderschöner Morgen läutete den Tag ein, denn, bereits morgens begleitete uns der blaue Himmel, Sonnenschein und eine angenehme Temperatur. Eine Rarität in diesem Sommer.

Nachdem die Rucksäcke geschultert waren ging es auch schon los das Radebachtal in ca. 3 Stunden zu durchwandern.  Gleich zu Beginn zeigte sich ein Reh in den Tannen und es war nicht das einzige Waldtier, das sich uns an diesem Morgen zeigte, denn wir trafen auf eine Rotte Wildschweine. Respekt hatten wohl die meisten, denn, wenn die Bachen Frischlinge haben, kennen sie sicherlich kein Pardon, falls sich Wanderer unvorsichtig verhalten. Sehr genau konnte man beobachten, wie umsichtig die Wildschweinmutter auf ihre Kinder achtet.

 

Einige Bilder von dieser wundervollen Frühwanderung:

Aktiv am frühen Morgen, die emsigen Ameisen

Aktiv am frühen Morgen, die emsigen Ameisen

Frau Steinhof - auch bekannt als Fährtenleserin - wusste, diese Spuren stammen vom Muffelwild

Frau Steinhoff – auch bekannt als Fährtenleserin – wusste, diese Spuren stammen vom Muffelwild

 

In der Blüte - frischer Waldmeister

In der Blüte – frischer Waldmeister

Ein Indiz dafür, dass sie hier waren - die Wisente - Fell auf dem Waldweg

Ein Indiz dafür, dass sie hier waren – die Wisente – Fell auf dem Waldweg

 

Akurat, die Holzscheite Kante auf Kante aufgeschichtet

Akurat, die Holzscheite Kante auf Kante aufgeschichtet

 

Kleine Vesper am Wegesrand

Kleine Vesper am Wegesrand

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Leckere Kostproben, vegane Muffins

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Ein idyllisch gelegener Weiher im Radebachtal

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Ein großes Danke an Karin Steinhoff, die diese schöne Wanderung an einem Sommertag im Juni möglich machte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wanderung durch den herbstlichen Wald am 07.10.2012

Freitag, Oktober 12th, 2012

Zu dieser Wanderung  durch den herbstlichen Wald lud Karin Steinhof ein!

Ausgangspunkt war in Kühhude der Wanderparkplatz von dem es dann nach Latrop ging!

Zuerst führte der Weg bergab entlang eines Bächleins namens Grubensiepen, das vergnüglich vor sich hin plätscherte, als wir an ihm entlang wanderten, es gehört zu den Latrop-Zuflüssen, ebenso wie der Schladesiepen, den wir später begleiteten.

Die Vielfalt der Natur machte die Wanderung wieder zu einem schönen Erlebnis: Fichten, Bergahorn, Ebereschen und Buchen säumten den Weg, der beginnend herbstliche Wald zeigte nach ersten Nachtfrösten schon eine kunterbunte Blattfärbung, einfach wunderschön!

Karin Steinhof wusste viel historisches über die Gegend zu berichten, ebenso über den relativ neu angelegten Waldarbeiter- und Försterpfad, den wir entlang gingen.

Zu sehen gab es u.a. eine ca. 180 Jahre alte Eiche, die durch Eichelhähersaat vermutlich im Jahr 1830 entstanden war.

Durch geeignete Rinderrassen wird die natürliche Waldentwicklung eingedämmt, daher bleibt die Landschaft bei dem hohen Waldanteil offen und sorgt somit für Artenvielfalt!

Spannend anzuschauen war auch die Laubholzdickung im Zaun, wir erfuhren, dass von ca. 8.000 gepflanzten Buchen und Bergahorn pro Hektar bis zur endgültigen Ernte nur noch ca. 100 wertvolle Bäume übrig bleiben!

In der Mitte der lehrreichen Wanderung war eine Stärkung angesagt. Die Kaffeepause fand in Latrop statt, einem kleinen, idyllischen Örtchen in einem der schönsten Täler des Rothaargebirges mit gerade einmal 180 Einwohnern.

Auf dem Rückweg nach Kühhude kamen wir noch an einem Altarstein vorbei. Nach einer alten Sage soll sich auf der kleinen Waldlichtung eine Drude, die als Priesterin und Prophetin bei den Bergbewohnern in hohem Ansehen stand, aufgehalten haben. Sie brachte einst an dem hohen Altarstein dem Gott Wotan Brandopfer dar. Die in den Bergen hausenden Heiden, welche noch an dem Glauben ihrer Vorfahren hingen, kamen hierher, um sich bei ihr Trost und Hoffnung zu holen. Hier waren sie vor den Christen sicher und konnten ihren Göttern ungestört huldigen. Aus schweren Steinen errichteten sie einen Opferaltar. Dann führten sie ein fehlerloses Fohlen herbei, das noch keinen Wagen gezogen und noch keinen Sattel getragen hatte. Bevor die Feier begann, stellten sie Wächter an alle Pfade und Wege, damit kein Unberufener die heilige Feier störe. Ehrfürchtig grüßten sie nun den Druiden, die im lang wallenden Leinengewande den heiligen Dienst versah. Die Männer, die im weiten Kreis mit Schwert und Schild den Altar umstanden, verfolgten mit Andacht das Tun der weisen Priesterin.

Nach beendetem Opfermahl trennten sie sich und zogen auf versteckten Pfaden in ihre Heimstätten zurück. Da aber die Lehre vom neuen Christenglauben immer mehr Anhänger fand, wanderte die Druide schließlich fort  (Wikipedia).

Ein Dank an Karin Steinhoff, die die Wanderung mit ihrer Information ganz spannend gestaltete.

Einige Bilder:

"Dicker Ahorn" und "Dicke Eiche" zwei ganz imposante Bäume

„Dicker Ahorn“ und „Dicke Eiche“ zwei ganz imposante Bäume

 

Die dicke Eiche, die Inschrift ist kaum noch zu erkennen

Die dicke Eiche, die Inschrift ist kaum noch zu erkennen

 

Mit Flechten und Moosen bewachsene Baumstämme

Mit Flechten und Moosen bewachsene Baumstämme

 

Das Bächlein "Grubensiepen"

Das Bächlein „Grubensiepen“

 

Rinder auf einer Wiese im Tal - so schön wie die Wiesente

Rinder auf einer Wiese im Tal – so schön wie die Wisente

 

Ein Schaumeiler, der auch zum Waldarbeiter und Försterpfad gehört, aufgeschichtetes Buchenholz, der Kamin zum Anzündung und die Abdeckung  mit Erde und Gras

Ein Schaumeiler, der auch zum Waldarbeiter und Försterpfad gehört, aufgeschichtetes Buchenholz, der Kamin zum Anzündung und die Abdeckung mit Erde und Gras

 

Die zum Meiler zugehörige Köhlerhütte

Die zum Meiler gehörende Köhlerhütte

 

"Laubholzdickung im Zaun", die akkurat gepflanzten Buchen und Bergahorn

„Laubholzdickung im Zaun“, die akkurat gepflanzten Buchen und Bergahorn

 

Das kleine Waldarbeitermuseum, das es seit 2003 in der historischen "Alten Mühle"  gibt

Das kleine Waldarbeitermuseum, das es seit 2003 in der historischen „Alten Mühle“ gibt

 

Das sich  zur Mühle zugehörige fleißig drehende Mühlrad

Das sich zur Mühle zugehörige fleißig drehende Mühlrad

 

Rast im Gasthof zum Grubental

Rast im Gasthof zum Grubental

 

Ein Altarstein im Schladebachtal

Ein Altarstein im Schladebachtal aus 1862

 

Kleine Fotoimpressionen der Wanderung zum Grenzstein bei Kühhude vom 22.05.2010

Montag, Mai 24th, 2010

Die SGV-Abteilung Bad Berleburg nahm bei bestem Wanderwetter an den Feierlichkeiten zum 10 jährigen Bestehen des Grenzgang-Gedenksteines bei Kühhude teil!

Erinnert wurde an den erstmaligen Grenzgang vor 435 Jahren zwischen den Orten Grafschaft und Berleburg.

Die ersten Wanderer erreichen ihr Ziel.

Die ersten Wanderer erreichen ihr Ziel.

Die Abteilung des SGV Bad Berleburg am Festplatz.

Die Abteilung des SGV Bad Berleburg am Festplatz.

Skulptur Stein-Zeit-Mensch

Skulptur Stein-Zeit-Mensch

Die Musikanten aus Hemschlar.

Die Musikanten aus Hemschlar.

Auch Alphörner benötigen ein Ruhepäuschen.

Auch Alphörner benötigen ein Ruhepäuschen.

Der Gedenkstein

Der Gedenkstein

Die SGV Abteilung Bad Berleburg beim restaurierten Grenzstein

Die SGV Abteilung Bad Berleburg beim restaurierten Grenzstein