Mai, 2012

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Auf Bergmannspfaden zum Kindelsberg am 19.05.2012

Dienstag, Mai 22nd, 2012

So wurde die Wanderung bezeichnet, zu der uns der Wanderfreund Herr Hermann Klein aus Ferndorf einlud, durchaus hätte sie aber auch den Namen „Schlemmertour“ verdient!

Noch nicht sehr sportlich im PKW ging es erst einmal ins benachbarte Siegerland, Ziel war in der Nähe von Ferndorf der Sonnenberg, hier gab es einst eine Grube mit gleichem Namen. Dieser hatte seinen Namen verdient, denn, es war wirklich ein ganz sonniges Plätzchen in der Nähe der Martinshardt. Herr Klein, mit Leib und Seele ein Kenner seiner Heimat, wusste Spannendes bzgl. Geographie, Geologie und Flora auf diesem Weg zu erzählen!  So erfuhr man etwas über  Gewinnungs- und Verarbeitungsstufen vom Bergwerk bis zum Hammerwerk, vom Erz bis zum Fertigprodukt.  Diese sind hier von den Anfängen der Eisenzeit bis ins 21. Jahrhundert nachweisbar. Unter anderem bietet der Raum um Ferndorf wie kaum eine andere Siegerländer Region die Möglichkeit, die ganze Breite der historisch gewachsenen Eisen- und Metallgewinnung zu zeigen, somit besteht eine weitere Möglichkeit, seinen Wissensdurst noch über diese Wanderung hinaus zu stillen.

Herrliche Ausblicke hatte die Gruppe, sowohl zwischendurch auf der Wanderung als auch später auf dem Kindelsberg und selbstverständlich auch vom Turm aus.

Eine ganz besondere Überraschung hielt Herr Klein dann im Anschluss an die Wanderung bereit; in seiner mehr als idyllisch gelegenen „Hütte“ warteten schon fleißige Helfer, um alle mit köstlichem Siegerländer Schwarzbrot und leckerem Belag, Würstchen, Kaffee aus einem Original Siegerländer Mäckes und Kaltgetränken zu verwöhnen!

Nach diesem schönen Nachmittag munkelte so manch ein Wandersmann, man käme gerne nochmals wieder!

Herz und Seele waren so erfreut von dieser wundervollen Überraschung, dass zum Abschluss noch 4 Strophen des Liedes von Paul Gerhardt als Dank gesungen wurden „Geh aus mein Herz und suche Freud“! Die Berleburger SGV-Gruppe – Ihnen sei Dank lieber Herr Klein – hatte diese Freude gefunden!

 

Wie immer einige Fotos:

 

Frisch auf - 23 Fuß-Paare machten sich auf in Richtung Kindelsberg

Frisch auf - 23 Fuß-Paare machten sich auf in Richtung Kindelsberg

 

Die Sandnelke, eine nicht typische Pflanze für die hiesige Region - interessant die rosettenartig angebrachten Blätter am unteren Teil des Stieles

Die Sandnelke, eine nicht typische Pflanze für die hiesige Region - interessant die rosettenartig angebrachten Blätter am unteren Teil des Stieles

 

Kontrastreiche Natur: ein Veilchen, gerade erblüht und verwelktes Eichenlaub

Kontrastreiche Natur: ein Veilchen, gerade erblüht und verwelktes Eichenlaub

 

Auf dem Weg: roter Schiefer aus Skandinavien

Auf dem Weg: roter Schiefer aus Skandinavien

 

Bitte lächeln - Ankunft auf der Martinshardt

Bitte lächeln - Ankunft auf der Martinshardt

 

Die Martingshardt ohne Wanderer

Die Martinshardt ohne Wanderer

 

Blüten eines wilden Apfelbaumes mitten im Wald am Aufstieg zum Kindelsberg

Blüten eines wilden Apfelbaumes mitten im Wald am Aufstieg zum Kindelsberg

 

 

Der Sendeturm - zuständig für Rundfunk, Fernsehen und Mobilfunk in der Region

Der Sendeturm - zuständig für Rundfunk, Fernsehen und Mobilfunk in der Region

 

 

 

 

Fernblick vom Turm des Kindelsberges

Fernblick vom Turm des Kindelsberges

 

Nicht nur wandern gehört zum Metier von Herrn Klein, die wunderschöne schmiedeeiserne Arbeit stammt aus seinen Händen

Nicht nur wandern gehört zum Metier von Herrn Klein, die wunderschöne schmiedeeiserne Arbeit stammt aus seinen Händen

 

Der Eingang zur kleinen "Idylle"

Der Eingang zur kleinen "Idylle"

 

Herr Klein mit seinem fleißigen Team

Herr Klein mit seinem fleißigen Team

 

Herr Klein schenkte aus dem "Siegerländer Mäckes" Kaffee aus - daraus schmeckte er besonders köstlich

Herr Klein schenkte aus dem "Siegerländer Mäckes" Kaffee aus - daraus schmeckte er besonders köstlich

Guten Appetit - denn - einfach lecker!!!

Guten Appetit - denn - einfach lecker!!!

 

Uns geht es gut

Uns geht es gut

 

 

Hier wird nicht nur das Bier mit Felsquellwasser gebraut sondern auch Geschirr gespült

Hier wird nicht nur das Bier mit Felsquellwasser gebraut sondern auch Geschirr gespült

Ein unvergesslicher Tag Dank Herrn Klein, der wohl zu den Höhepunkten des SGV im Jahr 2012 gehörte!

 

 

 

 

 

 

 

 

Jahresausflug nach Wiesbaden oder „SGV auf Tour“

Donnerstag, Mai 17th, 2012

Der Jahresausflug in 2012 führte  in die Stadt im Grünen und das Tor zum Rheingau: nach Wiesbaden, wie immer gut geplant und organisiert vom 1. Vorsitzenden Karl-Friedrich Hild. Bereits der 1. Stopp während der Hinfahrt war gut überlegt: nämlich an der Raststätte „Taunusblick“, eine der modernsten u. interessantesten Raststätten Deutschlands. Sie verfügt über einen über mehr als 125 Stufen erreichbaren Aussichtsturm. Von dort kann man bereits die Hochhäuser des Bankenviertels von Frankfurt sehen. Weiter ging die Fahrt in die grüne Stadt Wiesbaden zum Kurhaus, welches bereits 1907 von Kaiser Wilh. II. eingeweiht wurde. In Wiesbaden sprudeln 26 heiße Quellen, teilweise mit 66 Grad heißem Wasser aus der Erde und speisen u.a. den Kochbrunnen sowie die Kaiser-Friedrich-Therme. Eine gut informierte Reiseleitung machte uns während der Stadtrundfahrt auf viele Sehenswürdigkeiten aufmerksam, auf viele gut erhaltene u. gepflegte kassizistische Bauten, u.a. das Barockschloss Biebrich, das Schillerdenkmal, das neue Rathaus, das Stadtschloss, jetzt Hessischer Landtag, die Villa Clementine, das „Kleine Weiße Haus“ und vieles mehr. Die Führung durch die russische Kirche mit ihren fünf vergoldeten Kuppeln, in welcher leise sakrale russ. Musik erklang, war ein berührendes Erlebnis. Diese Kirche wurde als Grabeskirche für die jung verstorbene nassauische Herzogin und russ. Großfürstin Elisabeth Michajlowna erbaut. Die Großfürstin war die Nichte der Zaren Alexander I. und Nikolaus I. und heiratete am 31.01.1844 in St. Petersburg Herzog Adolf von Nassau. Das großherzogliche Brautpaar hielt am 26.03.1844 einen triumphalen Einzug in Wiesbaden. Das Paar nahm seinen Wohnsitz im Schloss Biebrich am Rhein. Leider verstarb die erst 18jährige Herzogin bei der Geburt ihres 1. Kindes, sowie auch ihr  Kind. Daraufhin ließ der Herzog die Kirche als Grabeskirche im russ.-byzantinischen Stil erbauen.

Nach einer kurzen Mittagspause in der Stadt fuhren wir mit der Linie 1 zur Talstation der historischen Nerobergbahn, die bereits 1888 erbaut wurde. Die Bahn arbeitet heute noch mit der damaligen Technik: der Tank des bergabfahren Wagens wird mit ca. 7000 Liter Wasser gefüllt und zieht auf diese Weise den anderen Wagen nach oben.

Bedauerlicherweise war die ansonsten sehr gute Sicht vom Neroberg (bis Mainz) durch einen sehr heftigen Gewitterschauer stark beeinträchtigt.

Nach einer guten Tasse Kaffee ging es zurück in die Stadt, dort wartete bereits unser Bus, der uns wieder sicher zurück ins Wittgensteiner Land brachte.

 

Warten auf die Fahrt zum Neroberg

Warten auf die Fahrt zum Neroberg

 

Die Nerobergbahn

Die Nerobergbahn

 

Text und Bilder Annegret Willer

Um die „Helle“ hieß es am 29.04.2012

Sonntag, Mai 6th, 2012

Dies war die letzte Wanderung im April, die der Wanderführer Andreas Saßmannshausen – natürlich wieder in altbewährter Begleitung von Sohnemann Maximilian und Cara – für die SGV -Wandergruppe an diesem Sonntag ausgesucht hatte!

Ausgangspunkt war der ehemalige Gasthof Klinker in Raumland. Zuerst ging es ein kleines Stück an der Eder entlang, dann Richtung Hemschlar, am Altenberg vorbei. Die Wanderung hatte durchaus auch ein wenig alpinen Charakter, denn, es waren einige Anstiege zu bewältigen. Diese wurden sowohl vom sehr jungen Wanderer Maximilian als auch von den älteren bravurös bewältigt. Wunderschön anzusehen war das frische Grün der Wiesen mit dem gelb blühenden Löwenzahn, was schon auf den nahenden Mai einstimmte. In der Ferne sah man Schameder und das dortige Industriegebiet, durch Waldstücke ging es dann weiter, wo man später Ausblicke auf Rinthe, Unter der Weide und Berghausen hatte. Nach guten 14 km erreichte die Gruppe  dann wieder Raumland, erfreut, einen schönen Sonntag Nachmittag erlebt zu haben.

Wie immer einige fotoristische Erinnerungen:

 

Entlang am Ufer der Eder

Entlang der Eder

 

Das frische Grün am Flussufer

Das frische Grün am Flussufer

 

Auf historischen Pfaden unterwegs

Auf historischen Pfaden unterwegs

 

Auch für diese Freunde gibt es nun wieder Köstlichkeiten

Auch für diese Freunde gibt es nun wieder Köstlichkeiten

 

"Hasenklee" laut Aussage etwas ganz Leckeres auch für den menschlichen Gaumen

"Hasenklee" laut Aussage etwas ganz Leckeres auch für den menschlichen Gaumen

 

Ein "weinender Baum" wie einer Mitwanderin, als sie noch ein Kind war, erzählt wurde

Ein "weinender Baum" wie einer Mitwanderin, als sie noch ein Kind war, erzählt wurde

 

Fast am Ende der Wanderung - Blick auf Berghausen -

Fast am Ende der Wanderung - Blick auf Berghausen -

 

 

Wanderung zur Obernau-Talsperre am 21.04.2012

Samstag, Mai 5th, 2012

Eine große Wandergruppe fand sich an diesem Tag ein, um unter der Leitung von Annegret Willer eine Reise ins benachbarte Siegerland zur Obernautal-Sperre anzutreten. Während der Hinfahrt wurden die unermüdlichen Wanderer von einem kräftigen Schnee- und Hagelschauer begleitet.

Am Zielort angekommen, meinte es die Sonne bereits gut mit den SGV’lern und zeigte sich von ihrer „sonnigen“ Seite; unter anderem waren wunderschöne Wolkengebilde am Himmel zu bewundern.

Eine Besonderheit der Obernau-Teilsperre ist, dass sie zur Trinkwasserversorgung des Kreises Siegen-Wittgenstein dient.

Aufgrund der vorgesehenen Sanierungsarbeiten am Staudamm ist der Wasserspiegel erheblich abgesenkt und interessant anzusehen. Da die Bäume zurzeit noch kein dichtes Laubkleid tragen, ergaben sich beeindruckende Ausblicke auf die umgebende Landschaft und die Talsperre.

Anbei wieder eine kleine Fotogalerie:

 

21 Wanderer traten die Reise zur Obernau-Talsperre an

21 Wanderer traten die Reise zur Obernau-Talsperre an

 

 

 

Die Talsperre im April-Sonnenschein

Die Talsperre im April-Sonnenschein

 

Ein schöner Blick auf das Trinkwasser für Siegen/Wittgenstein

Ein schöner Blick auf das Trinkwasser für Siegen/Wittgenstein

 

Text / Bilder A. Willer