März, 2012

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Wanderwochenende am 10. und 11.03.2012 auf dem Heinz Suter -Weg

Mittwoch, März 14th, 2012

In Memoriam an Heinz Suter,  so konnte man dieses Wochenende bezeichnen.

Heinz Suter gehörte zu den verdienten Mitgliedern des SGV Bad Berleburg. Er wurde 1885 in Bielefeld geboren und verstarb 1948 in Marburg. Im Jahr 1910 kam er als Volksschullehrer nach Bad Berleburg, 1914 wurde er Mitglied im SGV und fortan engagierte er sich vorbildlich sowohl als Wanderführer, sowie als Wegezeichner. Herr Suter war ebenfalls schriftstellerisch tätig, er schilderte schöne Wanderungen im Wittgensteiner und Berleburger Bergland einschließlich des Rothaargebirges. Aufgrund seiner herausragenden Verdienste im SGV wurde er zum Ehrenmitglied ernannt, nach seinem Tod wurde der Rundweg um Bad Berleburg, der ca. 25 km beträgt „Heinz-Suter-Weg“ genannt.

Quelle: 100 Jahre SGV -Abtlg. Bad Berleburg e.V.

 

Gestartet wurde mit Herrn Hild, der an beiden Tagen der Wanderführer war, am Samstag um 12.00 h von der Wandertafel in Bad Berleburg. Begrüßt werden durften Gäste, sowie Mitglieder der SGV Abteilung Berghausen-Raumland. Zuerst ging es durch den Schloßpark  Richtung Schützenplatz, um den Kopf des Burgfeldes, weiter dann zum Teil mit recht anspruchsvollen Anstiegen über die Winbrache und Lauberg Richtung Forsthaus Homrighausen um dann später Ausblicke auf Schüllar und Wemlighausen zu genießen. Leider war das Wetter nicht beständig, mystischer Nebel ließ beide Dörfer und die Umgebung geheimnisvoll ausschauen. Von dort ging es dann über Laibach, Latzbruch zurück nach Bad Berleburg , um den ersten Wandertag abzuschließen.

Tag 2 der Wanderung begann dann in Latzbruch, von dort verlief der Wanderweg zwischen Nesselbergkopf und Prenzenberg durch einen Bauchenwald, hier verläuft die Besitztumsgrenze der Fürst Wittgensteinischen Waldbesitzergesellschaft Bad Laasphe „WW“ im Süden und im Norden die des fürstlichen Hauses zu Sayn-Wittgenstein Berleburg „WB“. Alte Grenzsteine aus dem 18. Jahrhundert zeugten davon. Herr Klaus Kühn begleitet uns und ließ uns an seinem fundierten geschichtlichen Wissen teilhaben. Weiter führte dann der Weg  zum Fredlar bis zur Lenne, über den Limburg ging es dann Richtung Raumland. Dieses Dorf ist bekannt durch die aus dem 14. Jahrhundert entstandene Kirche mit Fresken im Chorraum, ferner durch das Schieferschaubergwerk. Von Raumland dann zurück nach Bad Berleburg über die Hörre, das Neubaugebiet „Am Heßlar“ über den Stöppel.

Ein sehr schönes und anspruchsvolles Wochenende fand so sein Ende – Dank Herrn Suter und natürlich dem Wanderführer Herrn Hild!

Wie immer einige fotographische Eindrücke:

Zierde an einer Brücke - Wappen des Hauses zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg

Zierde an einer Brücke im Homrighäuser Tal - Wappen des Hauses zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg

 

Nicht nur an Bäumen fand man das Wanderzeichen, an dem wir uns orientierten, auch an Futterkrippen war es zu finden!

Nicht nur an Bäumen fand man das Wanderzeichen, an dem wir uns orientierten, auch an Futterkrippen war es zu finden!

 

Blick auf  Wemlighausen im Dunst

Blick auf Wemlighausen im Dunst

 

Grenzstein am Ortseingang von Wemlighausen, die Bronzeplatte zeigt die Umrisse der Stadtgrenze von Berleburg auf. Anlässlich des Grenzganges in 2008 wurde er aufgestellt, der nächste Grenzgang wird in 2014 stattfinden.

Grenzstein am Ortseingang von Wemlighausen, die Bronzeplatte zeigt die Umrisse der Stadtgrenze von Berleburg auf. Anlässlich des Grenzganges in 2008 wurde er aufgestellt, der nächste Grenzgang wird in 2014 stattfinden.

 

Gruppenbild der Wanderfreunde

Gruppenbild der Wanderfreunde

 

Wer rastet, der rostet, aber, eine Rast musste sein, schließlich war Gutes im Rucksack drin.

Wer rastet, der rostet, aber, eine Rast musste sein, schließlich war Gutes im Rucksack drin.

 

Kleiner Tourencheck auf der Karte.

Kleiner Tourencheck auf der Karte.

 

Auf dem Schieferpfad in Raumland die Skulptur von Heinz Mengel "Freiheit".

Auf dem Schieferpfad in Raumland die Skulptur von Heinz Mengel "Freiheit".

 

Die Eder entlang des Schieferpfades

Die Eder entlang des Schieferpfades