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Berichte über Wanderungen und Veranstaltungen

 

Weihnachtsfeier 09.12.2012

Dienstag, Dezember 11th, 2012

Traditionell  fand die Weihnachtsfeier in diesem Jahr wieder im wundervoll dekorierten Landhaus Wittgenstein statt. Nicht nur im Landhaus, sondern auch durch den frisch gefallenen Schnee war die Stimmung vorweihnachtlich. Der 1. Vorsitzende Hild freute sich, zahlreiche Mitglieder sowie Gäste bei der Feier 2012 zu begrüßen, die den Weg trotz des heftigen Wintereinbruchs zum Adventskaffee gefunden hatten. „Eine starke Truppe – der SGV“ – lobte der Vorsitzende.

Karl-Friedrich Hild dankte der Familie Grobbel, die sich alljährlich viel Mühe macht, die Feier für den SGV in den festlich geschmückten Räumen zu ermöglichen.

Er erwähnte, dass die Adventszeit die schönste des Jahres ist, Tannenzweige, Kerzen sowie allerlei Leckereien verschaffen eine stimmungsvolle Atmosphäre, aber, wichtig wäre in dieser Zeit auch die Musik, die schönen Weihnachtslieder.  In diesem Jahr war ein Zitherspieler das musikalische Highlight. Herr Bätzel aus Alertshausen gehört zu den wenigen, die dieses wundervolle Saiteninstrument beherrschen, er  erfreute sowohl mit Solostücken als auch mit Begleitung beim Gesang der vielen, schönen alten Weihnachtslieder.

Bedauerlicherweise fand auch in diesem Jahr der Nikolaus, da in die Jahre gekommen, keine Zeit, die Feier persönlich zu besuchen, aber, Karl-Friedrich Hild berichtete von seiner Hotline zum Herrn mit dem Goldenen Buch. So einige Anekdötchen, die im Verlauf des Wanderjahres schon fast vergessen waren, wurden nochmals in Erinnerung gerufen und trugen zur allgemeinen Freude bei.

Das „Veranstaltungs-Team“ hatte keine Mühen gescheut, palettenreich zu  unterhalten, so wurde von Frau Hild die wunderschöne Weihnachtsgeschichte von Hanns-Dieter Hüsch vorgetragen “ Die Bescherung – dass mir keiner ins Schlafzimmer kommt“. Frau Willer wusste das schaurige „Advent“- Gedicht von Loriot zu rezitieren. Die Damen Dickel und Folger erfreuten mit einem Sketch, in dem eine Rentnerin gern verreisen möchte, alle Angebote nach nah und fern, die ihr offeriert wurden waren ihr nicht genehm, schlussendlich sollte es dann eine Reise mit Herrn Hild vom SGV sein – Recht so!

Wie in jedem Jahr durfte ein jeder wieder ein Erinnerungs-Präsent mit nach Hause nehmen, leckere,  selbstgebackene Plätzchen sowie ein Glas Hausmacherwurst wurden von den netten Damen des SGV verteilt!

Zum Schluß spielte Herr Bätzel noch das Wittgensteiner Heimatlied „Wo die Lerche trällert“, welches von dem Dichter Herrn Walter Birkelbach aus Birkelbach in den Kriegsjahren getextet wurde.

Als letzter Programmpunkt für das Jahr 2012 – so Hild – steht die Abschlusswanderung nach Winterberg am 28.12.2012 auf dem Plan!

Einige Vorhaben für 2013 wurden von ihm bereits verlesen! Das kommende Jahr wird wieder ein ereignisreiches Wanderjahr.

Einige Fotoimpressionen:

Hereinspaziert, wer durch den Schnee gestapft war, der durfte sich im Landhaus Wittgenstein auf eine stimmungsvoll-weihnachtliche Atmosphäre freuen

Hereinspaziert, wer durch den Schnee gestapft war, der durfte sich im Landhaus Wittgenstein auf eine stimmungsvoll-weihnachtliche Atmosphäre freuen

 

Vom Nikolaus wurden die Gäste gleich am Eingang empfangen, er gehörte zur liebevollen Weihnachtsdekoration

Vom Nikolaus wurden die Gäste gleich am Eingang empfangen, er gehörte zur liebevollen Weihnachtsdekoration

 

Der nostalgische Herd weckte bei vielen Erinnerungen an frühere Zeiten - nun ist er herausgeputzt mit Allerlei, und erfreut den Betrachter

Der nostalgische Herd weckte bei vielen Erinnerungen an frühere Zeiten – nun ist er herausgeputzt mit Allerlei, und erfreut den Betrachter

 

Karl-Friedrich Hild der Begrüßung der Gäste und Verlesung der Botschaft des Nikolauses, ein wenig schumrig - wie es sich  zur Weihnachtszeit gehört

Karl-Friedrich Hild bei der Begrüßung der Gäste und Verlesung der Botschaft des Nikolauses, ein wenig schumrig – wie es sich zur Weihnachtszeit gehört

 

Kurt Bätzel, der mit seiner Zither-Musik erfreute

Kurt Bätzel, der mit seiner Zither-Musik erfreute

 

Neben musikalischem und Geschichten hören darf auch die Gaumenfreude nicht zu kurz kommen

Neben Musikalischem und Geschichten hören darf auch die Gaumenfreude nicht zu kurz kommen

Frau Hild erfreute mit der Geschichte von Hanns-Dieter Hüsch - "...dass mir keiner ins Schlafzimmer kommt"

Frau Hild erfreute mit der Geschichte von Hanns-Dieter Hüsch – „…dass mir keiner ins Schlafzimmer kommt“

Der Reisebüro-Sketch mit Christa Folger und Ingeborg Dickel, ein Hingucker, die Kleidung der reisefreudigen Rentnerin

Der Reisebüro-Sketch mit Christa Folger und Ingeborg Dickel, ein Hingucker, die Kleidung der reisefreudigen Rentnerin

Das Organisationsteam vor dem Verteilen der Präsente hatte sich auch in diesem Jahr wieder viel Mühe gegeben

Das Organisationsteam vor dem Verteilen der Präsente hatte sich auch in diesem Jahr wieder viel Mühe gegeben
Beim Verlassen des Landhauses Wittgenstein waren sich alle einig, das war ein unterhaltsamer Nachmittag - ein besonderer Dank an das Team, das diese Stunden so kurzweilig gestaltet hat!

Beim Verlassen des Landhauses Wittgenstein waren sich alle einig, das war ein unterhaltsamer Nachmittag – ein besonderer Dank an das Team, das diese Stunden so kurzweilig gestaltet hat!

 

 

Ganztagswanderung um Bad Laasphe zum Groß-Gemeindestein

Montag, November 26th, 2012

Diese  kontrastreiche Wanderung in einer Herbst- und Winterlandschaft von  Ursula Groß und Willi Blecher wurde vom Parkplatz in Bad Laasphe aus durchgeführt. Von dort ging es weiter über Friedrichshütte und Friedrichshammer. Bei herrlichem Sonnenschein und somit  prächtiger Herbstfärbung der großartig leuchtenden Buchenwälder wanderte die Gruppe vorbei an der „Frühstücksbuche“ durch eine wunderschöne Landschaft, die durch den leichten Schneefall der vergangenen Nacht weiß gepudert wirkte. Sonnige, klare, frische Winterluft machte weite Ausblicke z.B. über das Breitenbachtal möglich.  Ziel war der Groß-Gemeindestein, der 1975 im Rahmen der Gebietsreform errichtet wurde, als die Kreise Siegen u. Wittgenstein zusammen gelegt wurden. Eine Inschrift weist auf diesen Zusammenschluss hin, ferner sind hier alle zur Großgemeinde Bad Laasphe gehörenden Orte aufgeführt. Nach Verzehr des „Rucksackfrühstückes“ in der dortigen Schutzhütte ging es bei wundervollem Sonnenschein weiter mit großartigem Blick auf  den Ort Herbertshausen, wo das Flüsschen Banfe überquert wurde, wodurch dann ein Wechsel der Bergseite stattfand. Nach einem kurzen Anstieg führte der Weg über die Buchebornseite, anschließend über den Fahrradweg bzw. einen Teil des Planetenlehrpfades zurück zum Ausgangspunkt nach Bad Laasphe.

Von den beiden Wanderführen Ursel Groß und Willi Blecher ein sehr gut ausgesuchter und sicher geführter Weg.

Ein herzlicher Dank an die Beiden.

 

Ein wundervoll gefärbter Buchenbaum

Ein wundervoll gefärbter Buchenbaum

 

Kleine Rast am Wegesrand

Kleine Rast am Wegesrand

 

Erster Schnee bei einer Wanderung im Herbst 2012

Erster Schnee bei einer Wanderung im Herbst 2012

 

14.10.2012 Wanderung ab Zinse

Donnerstag, Oktober 18th, 2012

An diesem Sonntag lud Annegret Willer zu einer Wanderung ab Zinse ein, einem wunderhübschen kleinen Örtchen, das zur Gemeinde Erndtebrück gehört.

Ausgangsort war der dortige Wanderparkplatz, von ihm ging es zum Dreiherrenstein, der seinen Namen trägt, weil früher die Landesgrenzen von Nassau, Westfalen und Kurköln hier zusammen kamen.  Der Dreiherrenstein liegt auf einem Nebengipfel des Riemen. Von hier aus ging es dann weiter in das Naturschutzgebiet Haberg auf der Heinsberger Hochheide. Bedauerlicherweise stand die Heide nicht mehr in der Blüte, da es für die Jahreszeit zu spät war, aber erfreuen konnte man sich noch am reichen Wacholderbestand.

Weiter ging es zum Aquädukt, ein in Deutschland einzigartiges Bauwerk. Grund der Erstellung des Aquädukts war der Bau eines Tunnels für die Bahnstrecke vom Heinsberger Krenkeltal ins Rüsper Tal. Ein Aquädukt sollte den Bach über das Gleis auf die andere Seite des Tales leiten. Die Eisenbahnverbindung zwischen Altenhundem und Erndtebrück wurde zwischen 1910 und 1917 errichtet. Nach Kriegszerstörungen 1945 wurde sie nicht wieder durchgehend in Betrieb genommen und ist heute auf ganzer Länge abgebaut. Der Tunnel ist heute zugemauert und dient Fledermäusen als Quartier. Mehr zur Eisenbahnstrecke unter Nebenbahnromantik.

Von hier aus ging es dann zurück nach Zinse. Bei dieser Wanderung waren Kondition und Trittsicherheit gefordert, denn, der wunderschöne Weg hatte im wahrsten Sinne des Wortes Höhen und Tiefen, es ging bergab aber auch alpin bergauf!

Annegret Willer hatte für den Abschluss noch einen Tisch im Landgasthof Afflerbach in Zinse bestellt In harmonischer Atmosphäre fand eine schöne und lehrreiche Wanderung ihren Ausklang.

Danke an Annegret Willer

 

Verlauf  der Strecke zum Beginn der Wanderung

Verlauf der Strecke zum Beginn der Wanderung

 

Kleine Pause vor der Schutzhütte am Dreiherrenstein

Kleine Pause vor der Schutzhütte am Dreiherrenstein

 

Die Wachholderheide

Die Wacholderheide

 

Boten des Herbstes am Wegesrand

Boten des Herbstes am Wegesrand

 

Auf dem Zubringer zum Rothaarsteig - Hinweis zum Aquädukt

Auf dem Zubringer zum Rothaarsteig – Hinweis zum Aquädukt

 

Hinweis vor dem Abstieg um Aquädukt

Hinweis vor dem Abstieg zum Aquädukt

 

Hinab ging es zur Aussichtsplattform

Hinab ging es zur Aussichtsplattform

 

Das goldene Buch am Rothaarsteig - oder -

Das goldene Buch am Rothaarsteig – oder –

 

- die Beschreibung des besonderes Bauwerks

– die Beschreibung des besonderes Bauwerks

 

Das Aquädukt

Das Aquädukt

 

 

Ein aus Kupfer gestaltetes, funktionsfähiges Modell des Bauwerks

Ein aus Kupfer gestaltetes, funktionsfähiges Modell des Bauwerks

 

Wanderung durch den herbstlichen Wald am 07.10.2012

Freitag, Oktober 12th, 2012

Zu dieser Wanderung  durch den herbstlichen Wald lud Karin Steinhof ein!

Ausgangspunkt war in Kühhude der Wanderparkplatz von dem es dann nach Latrop ging!

Zuerst führte der Weg bergab entlang eines Bächleins namens Grubensiepen, das vergnüglich vor sich hin plätscherte, als wir an ihm entlang wanderten, es gehört zu den Latrop-Zuflüssen, ebenso wie der Schladesiepen, den wir später begleiteten.

Die Vielfalt der Natur machte die Wanderung wieder zu einem schönen Erlebnis: Fichten, Bergahorn, Ebereschen und Buchen säumten den Weg, der beginnend herbstliche Wald zeigte nach ersten Nachtfrösten schon eine kunterbunte Blattfärbung, einfach wunderschön!

Karin Steinhof wusste viel historisches über die Gegend zu berichten, ebenso über den relativ neu angelegten Waldarbeiter- und Försterpfad, den wir entlang gingen.

Zu sehen gab es u.a. eine ca. 180 Jahre alte Eiche, die durch Eichelhähersaat vermutlich im Jahr 1830 entstanden war.

Durch geeignete Rinderrassen wird die natürliche Waldentwicklung eingedämmt, daher bleibt die Landschaft bei dem hohen Waldanteil offen und sorgt somit für Artenvielfalt!

Spannend anzuschauen war auch die Laubholzdickung im Zaun, wir erfuhren, dass von ca. 8.000 gepflanzten Buchen und Bergahorn pro Hektar bis zur endgültigen Ernte nur noch ca. 100 wertvolle Bäume übrig bleiben!

In der Mitte der lehrreichen Wanderung war eine Stärkung angesagt. Die Kaffeepause fand in Latrop statt, einem kleinen, idyllischen Örtchen in einem der schönsten Täler des Rothaargebirges mit gerade einmal 180 Einwohnern.

Auf dem Rückweg nach Kühhude kamen wir noch an einem Altarstein vorbei. Nach einer alten Sage soll sich auf der kleinen Waldlichtung eine Drude, die als Priesterin und Prophetin bei den Bergbewohnern in hohem Ansehen stand, aufgehalten haben. Sie brachte einst an dem hohen Altarstein dem Gott Wotan Brandopfer dar. Die in den Bergen hausenden Heiden, welche noch an dem Glauben ihrer Vorfahren hingen, kamen hierher, um sich bei ihr Trost und Hoffnung zu holen. Hier waren sie vor den Christen sicher und konnten ihren Göttern ungestört huldigen. Aus schweren Steinen errichteten sie einen Opferaltar. Dann führten sie ein fehlerloses Fohlen herbei, das noch keinen Wagen gezogen und noch keinen Sattel getragen hatte. Bevor die Feier begann, stellten sie Wächter an alle Pfade und Wege, damit kein Unberufener die heilige Feier störe. Ehrfürchtig grüßten sie nun den Druiden, die im lang wallenden Leinengewande den heiligen Dienst versah. Die Männer, die im weiten Kreis mit Schwert und Schild den Altar umstanden, verfolgten mit Andacht das Tun der weisen Priesterin.

Nach beendetem Opfermahl trennten sie sich und zogen auf versteckten Pfaden in ihre Heimstätten zurück. Da aber die Lehre vom neuen Christenglauben immer mehr Anhänger fand, wanderte die Druide schließlich fort  (Wikipedia).

Ein Dank an Karin Steinhoff, die die Wanderung mit ihrer Information ganz spannend gestaltete.

Einige Bilder:

"Dicker Ahorn" und "Dicke Eiche" zwei ganz imposante Bäume

„Dicker Ahorn“ und „Dicke Eiche“ zwei ganz imposante Bäume

 

Die dicke Eiche, die Inschrift ist kaum noch zu erkennen

Die dicke Eiche, die Inschrift ist kaum noch zu erkennen

 

Mit Flechten und Moosen bewachsene Baumstämme

Mit Flechten und Moosen bewachsene Baumstämme

 

Das Bächlein "Grubensiepen"

Das Bächlein „Grubensiepen“

 

Rinder auf einer Wiese im Tal - so schön wie die Wiesente

Rinder auf einer Wiese im Tal – so schön wie die Wisente

 

Ein Schaumeiler, der auch zum Waldarbeiter und Försterpfad gehört, aufgeschichtetes Buchenholz, der Kamin zum Anzündung und die Abdeckung  mit Erde und Gras

Ein Schaumeiler, der auch zum Waldarbeiter und Försterpfad gehört, aufgeschichtetes Buchenholz, der Kamin zum Anzündung und die Abdeckung mit Erde und Gras

 

Die zum Meiler zugehörige Köhlerhütte

Die zum Meiler gehörende Köhlerhütte

 

"Laubholzdickung im Zaun", die akkurat gepflanzten Buchen und Bergahorn

„Laubholzdickung im Zaun“, die akkurat gepflanzten Buchen und Bergahorn

 

Das kleine Waldarbeitermuseum, das es seit 2003 in der historischen "Alten Mühle"  gibt

Das kleine Waldarbeitermuseum, das es seit 2003 in der historischen „Alten Mühle“ gibt

 

Das sich  zur Mühle zugehörige fleißig drehende Mühlrad

Das sich zur Mühle zugehörige fleißig drehende Mühlrad

 

Rast im Gasthof zum Grubental

Rast im Gasthof zum Grubental

 

Ein Altarstein im Schladebachtal

Ein Altarstein im Schladebachtal aus 1862

 

SGV Bezirkswanderung in 2012 ausgerichtet von der SGV Abteilung Bad Berleburg

Sonntag, Juni 3rd, 2012

In diesem Jahr wurde die Bezirkswanderung von der Sektion SGV Bad Berleburg ausgerichtet. Ausgangspunkt der Wanderung war die „Hütte Christianseck“ im Struthbach. Wahlweise war es möglich mit dem eigenen Pkw anzureisen. Ferner bestand dank bester Vorbereitung eine Transfer-Möglichkeit mit einem Shuttle-Bus, der von der Wandertafel aus eingesetzt wurde.

An der Grillhütte angekommen wurden fast 100 Wanderer von Herrn Hild (Vorstand) auf das herzlichste in Empfang genommen. Begrüßt werden konnten Wanderer der SGVe  Aue- Wingeshausen, Bad Laasphe, Erndtebrück, Girkhausen, Oberes Lahntal und Zinse. Herr Weyandt (Mitglied im Bezirksvorstand) der Abt. Erndtebrück sprach einleitende Worte und überbrachte zugleich Grüße von Herrn Bezirksvorsitzenden Heinz-Josef Linten  und  Herrn stellv. Bezirksvorsitzenden Werner Krönert, die aufgrund anderweitiger Verpflichtungen im Rahmen ihrer Tätigkeit im SGV dieser Wanderung nicht beiwohnen konnten. Das Abschlusswort von Herrn Hild war, dass die Prämisse des SGV „Wandern und Geselligkeit“ ist!

Und schon hieß es „Frisch auf“. Im wahrsten Sinne des Wortes machte sich eine große Wanderfamilie auf den Weg, denn, es waren Generationen unterwegs, im Alter von Großeltern bis zu den Enkeln. Um jedem bzgl. des Wandertempos gerecht zu werden gab es 2 Gruppen, geleitet von den Herren Klaus Kühn und Klaus Folger alias „Klaus und Kläuschen“!

Rund um Christianseck wurde gewandert, das Örtchen liegt auf einem Hochplateau in einer Höhe von ca. 620 m NN. Hier verteilen sich 24 Häuser auf 9 km².

Zuerst führte die Wanderung zum Landgasthof „Wittgensteiner Schweiz“. Herr Kühn wusste zu berichten, dass rund um Christianseck ab 1708 auf dem noch vollständig bewaldeten Gebiet die ersten Kanonisten siedelten und hier ehemals der Kanonhof Marburger stand. Pfarrer Johann Georg Hinsberg wurde erwähnt, der ab 1929 Superintendent in Wittgenstein war und sich um die lokalhistorische Forschung verdient gemacht hatte. So wurde von der Wüstung „Eckenfeld“ berichtet, einem kleinen, längst untergegangenen Dörfchen mit winzigen, für uns unvorstellbare Häuschen mit einer Größe von 2 x 3 Metern.

Diese Wüstung befand sich auf schlechtem Boden (in hiesiger Mundart „schlachtem Borre“). An Hackenbrachts Mühlchen erinnerte lediglich noch eine Vertiefung im Boden. Hier habe die Mühle gestanden, sehr gut vorstellbar, denn der Mennerbach plätschere vergnügt in der Nähe und ein Fluß gehört zu einer Mühle. Bis zum Jahre 1965 hatte Christianseck noch eine eigene Schule. Das wohl älteste Haus im Dorf war zu sehen sowie der Ort, an dem für dreizehn Jahre eine prominente Person, die Gräfin Hedwig Sophie, die Mutter des Grafen Casimir, des wohl bedeutendsten der Berleburger Grafen lebte. Herr Kühn wusste auch von seinen eigenen hugenottischen Vorfahren zu berichten und zeigte den Ort, wo einst seine Familie zu Hause war.

Eine sehr informative geschichtliche Wanderung fand ihren Ausklang in der Grillhütte, wo das Organisations-Team um Ingeborg Dickel und Karl-Friedrich Hild Großes geleistet hatte! Zur Stärkung war eine leckere Suppe vorbereitet. Ein Kuchenbüfett, das keine Wünsche offen lies, lockte weiterhin mit köstlichen Naschereien, aber auch für diejenigen, die es eher deftig mochten war gesorgt, Schmalz- oder Wurstbrote wurden auch zum Verzehr angeboten!

Anbei wieder eine Bildergalerie:

Herr Hild begrüßt die Teilnehmer - 2 Generationen, wie schön, dass selbst die Kleinen Freude am Wandern haben
Herr Hild begrüßt die Teilnehmer – 2 Generationen, wie schön, dass selbst die Kleinen Freude am Wandern haben

 

Grußworte von Herrn Weyandt aus Erndtebrück
Grußworte von Herrn Weyandt aus Erndtebrück

 

Gruppenbild und dazu bitte recht freundlich - bereit, um Christianseck zu erkunden
Gruppenbild und dazu bitte recht freundlich – bereit, um Christianseck zu erkunden

 

Die Vereinsfahne symbolisch mit einem Eichenblatt
Die Vereinsfahne symbolisch mit einem Eichenblatt

 

Die Wimpel der befreundeten SGVe
Die Wimpel der befreundeten SGVe

 

Frisch auf und bitte folgen scheint Herr Kühn zu sagen
Frisch auf und bitte folgen scheint Herr Kühn zu sagen

 

Und schon ging es los, ob mit oder ohne Walking -Stock
Und schon ging es los, ob mit oder ohne Walking -Stock

 

Das älteste Haus in Christianseck
Das älteste Haus in Christianseck

 

Die "Neue Schule", in der bis 1965 noch unterrichtet wurde
Die „Neue Schule“, in der bis 1965 noch unterrichtet wurde

 

Das ehem. Gut des Berleburger Grafen Casimir, in dem seine Mutter Hedwig-Sophie lebte
Das ehem. Gut des Berleburger Grafen Casimir, in dem seine Mutter Hedwig-Sophie lebte

 

 

Wohlverdiente Rast und Erfrischung mit Kaltgetränken
Wohlverdiente Rast und Erfrischung mit Kaltgetränken

 

Der gut sortierte Getränkewagen - es gab nicht nur Herrenbrause - ehrlich!
Der gut sortierte Getränkewagen – es gab nicht nur Herrenbrause – ehrlich!

 

Einst ein Löschwasserteich, wie Herr Kühn zu berichten wusste, der auch zu einer Wüstung gehörte
Einst ein Löschwasserteich, wie Herr Kühn zu berichten wusste, der auch zu einer Wüstung gehörte

 

Ein Grenzstein, auch Alexanderstein genannt; hier verlief einmal die Grenze zwischen den beiden Wittgensteiner Grafschaften. 1837 hatte Fürst Alexander zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein diese Steine errichten lassen. Dem Wanderführer waren 30 dieser Steine bekannt.
Ein Grenzstein, auch Alexanderstein genannt; hier verlief einmal die Grenze zwischen den beiden Wittgensteiner Grafschaften. 1837 hatte Fürst Alexander zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein diese Steine errichten lassen. Dem Wanderführer waren 30 dieser Steine bekannt.

 

Die liebevoll dekorierten Tische in der Grillhütte Christianseck

Die liebevoll dekorierten Tische in der Grillhütte Christianseck

 

Gaumen was begehrst Du mehr, hier war wirklich für jeden etwas dabei, sogar Muffins für kleine Leckermäulchen
Gaumen was begehrst du mehr, hier war wirklich für jeden etwas dabei, sogar Muffins für kleine Leckermäulchen

 

Auch Petrus war mit von der Partie und sorgte für bestes Wanderwetter an diesem Tag, so dass man die Sonne noch lange genießen konnte
Auch Petrus war mit von der Partie und sorgte für bestes Wanderwetter an diesem Tag, so dass man die Sonne noch lange genießen konnte

 

Auf keinen Fall dürfen die fleißigen Geister hinter den Kulissen vergessen werden, ohne die diese wunderschöne Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre
Auf keinen Fall dürfen die fleißigen Geister hinter den Kulissen vergessen werden, ohne die diese wunderschöne Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre

 

Die "Biermarkenverkäuferinnen" fröhlich lächelnd, der Ansturm ist bewältigt
Die „Biermarkenverkäuferinnen“ fröhlich lächelnd, der Ansturm ist bewältigt

 

Dem Vorstand mit seinem Organisations-Team sei Dank, ohne all die fleißigen Helfer wäre dieser wundervolle Tag nicht möglich gewesen! Selbstverständlich auch Dank an die Wanderführer „Klaus und Kläuschen“!