Tagesfahrt am 13. Dezember 2017 nach Alsfeld mit Besuch des Alsfelder Weihnachtsmarktes.

Written by St1 on Oktober 3rd, 2017

Auch wenn es noch ein bisschen dauert bis die Vorweihnachtszeit beginnt, möchten wir  schon einmal auf eine Tagsfahrt aufmerksam machen, die auf diese Zeit einstimmen wird:

 

Tagesfahrt am 13. Dezember 2017 nach Alsfeld mit Besuch des Alsfelder Weihnachtsmarktes.

Es war einmal eine Stadt an der Handelsstraße, die von Frankfurt durch die Wetterau über Alsfeld nach Leipzig führte. Durch diese Lage entwickelten sich der Handel und die Zünfte in der Stadt, und so wurden die Bürger reich und bauten wunderschöne Häuser.
Noch heute kann man in Alsfelds Straßen und Gassen diesen Reichtum bewundern. Über 400 Fachwerkhäuser aus 7 Jahrhunderten sind in der Altstadt erhalten. Für die Sicherung der alten Baustrukturen erhielt Alsfeld als eine von europaweit fünf Städten im Jahr 1975 die Auszeichnung „Europäische Modellstadt für Denkmalschutz“
Der mittelalterliche Marktplatz mit dem weltbekannten Fachwerk-Rathaus aus dem Jahr 1512-1516 bildet den Mittelpunkt der Stadt.
In einer malerischen Kulisse findet hier der Alsfelder märchenhafte Weihnachtsmarkt statt.
Handwerkskünstler, wie ein Kerzenzieher und ein Glücksschmied, ein Baumstamm Designer, ein Christbaumschmuck-Hersteller aus der Tschechei sowie eine Räucherhexe mit ihrem Handkarren zeigen hier ihre Künste.
Da an diesem Mittwoch Familientag ist, erwartet uns ein buntes abwechslungsreiches Programm auf der Festbühne vor dem Rathaus und selbstverständlich wird Frau Holle auch in diesem Jahr aus dem Rathaus auf den Weihnachtsmarkt schauen und goldene Taler, zwischen denen sich auch Gewinne verstecken, auf den Marktplatz schneien lassen.
Ein weiteres Erlebnis ist ein Besuch im Alsfelder Märchenhaus. Die Ausstellungsräume sind nach verschiedenen Märchen der Gebrüder Grimm gestaltet und im oberen Stockwerk erhält man einen faszinierenden Einblick in eine Sammlung historischer Puppenstuben. Die über 80 Puppenstuben, aus alter erzgebirgischer Familientradition stammend, sind genaue Abbildungen der wirklichen Welt, in der unsere Großmütter und Urgroßmütter aufwuchsen.
Je nach Wetterlage bieten wir auch eine Kurzwanderung von ca. 5 Km auf dem neu angelegten Lutherweg, der auf einer Länge von etwa 360 Km von Wittenberg über Eisenach und Alsfeld nach Worms führt.
Im Jahr 1521 hat Martin Luther diesen Weg 2 mal zurückgelegt, zunächst auf der Hinreise zum Reichstag nach Worms und der weitgehend identische Rückweg zur Wartburg. Auf beiden Strecken hat Luther in Alsfeld übernachtet.

Unser Tagesprogramm:
Abfahrt ist um 9:00 Uhr vom Bahnhof Bad Berleburg. (Bus fährt über Bad Laasphe)
Stadtführung mit zwei Gästeführern durch die Alsfelder Altstadt
Das Märchenhaus können wir als Gruppe nicht besuchen, da die Räumlichkeiten für größere Gruppen nicht geeignet sind.

Rückfahrt von Alsfeld 18:00 Uhr

 

Wanderplan 4. Quartal 2017 online

Written by minad1 on September 30th, 2017

Der aktuelle Plan ist online. Hier der Link zum Wanderplan.

 

Wanderwoche in der Vulkaneifel

Written by St1 on September 28th, 2017

 

Wanderwoche in der Vulkaneifel

In der Woche vom 11. bis 16.September 2017 führte die SGV-Abteilung Bad Berleburg ihre diesjährige Wanderfahrt durch. 16 Teilnehmer machten sich unter der Leitung des Vorsitzenden Karl-Friedrich Hild auf den Weg in die Vulkaneifel, um dieses landschaftlich reizvolle Wanderparadies zu erkunden. Nach einem Zwischenhalt mit Besichtigung der „Fachwerkperle Monreal“, einem malerischen kleinen Ort im Tal der Elz, nahmen die Berleburger Quartier in der Stadt Daun, die der Ausgangspunkt für die Wanderungen und Ausflüge der nächsten Tage werden sollte.

Die erste Wanderung führte um die drei nahegelegenen Maare – Gemündener, Weinfelder und Schalkenmehrener Maar – und bot wundervolle Ausblicke auf die eigenartige Hügel- und Kraterlandschaft. Vor allem das sagenumwobene Weinfelder Maar lud geradezu zu einer nostalgischen Reise in die Vergangenheit ein: Der Sage nach soll hier ein Schloss gestanden haben, das der Hausherr eines Tages bei seiner Rückkehr von der Jagd in dem neu entstandenen See versunken vorgefunden habe. Aus Dankbarkeit für die wunderbare Rettung seines einzigen Kindes aus den Fluten habe der Graf die Weinfelder Kapelle oberhalb des Sees bauen lassen, in der auch heute noch zahlreiche Votivtafeln an den Wänden von der Dankbarkeit der Bewohner gegenüber der Gottesmutter Maria erzählen, der vielfältige Hilfestellungen in schwierigen Lebenslagen zugeschrieben wurden.
Besonders eindrucksvoll war an diesem Tag auch die hautnahe Begegnung mit einer größeren Eselfamilie, die im Umkreis der Maare ihr Zuhause und ihre Freiheit genießt. Die Tiere blieben vollkommen friedlich, interessierten sich aber auffällig für die Rucksäcke der Wanderer und wollten unbedingt ausprobieren, ob z.B. Regenschirme eine kulinarische Abwechslung zu ihrem täglichen Gras darstellen könnten.

Am zweiten Tag war das schönste Teilstück des berühmten Lieserpfades von Daun nach Manderscheid vorgesehen. Sturmwarnungen und ein dunkelgrauer Himmel veranlassten die Gruppe jedoch, vormittags lieber das sehr interessante Museum Vulkaneifel in Daun zu besuchen und sich über die Entstehung dieser Landschaft zu informieren. Umfangreiches Bild- und Dokumentationsmaterial stellte anschaulich dar, wie hier einst die Erde heiße Lava spuckte, Gestein aus ihrem Inneren schleuderte und dabei Trichter schuf, die sich im Laufe der Zeit mit Wasser füllten und als „Maare“ heute die Landschaft prägen und auch Wittgensteiner in ihren Bann ziehen. Am Nachmittag war dann eine kürzere Wanderung rund um die Zwei-Burgen-Stadt Manderscheid wieder gut möglich, es blieb weitgehend trocken, und der frisch gebackene Kuchen bei den netten Wirtsleuten im dortigen Burgcafé schmeckte vorzüglich. Zusammen mit den Detailinformationen des Wirtes zur Geschichte der Burg hinterließ dieser Teil der Wanderung den denkbar besten Eindruck und eine hohe Motivation zum Weiterlaufen – trotz der ziemlich schlechten Wetterprognosen für die nächsten Tage. Der Himmel meinte es dann jedoch wirklich gut mit den Berleburgern: es gab unterwegs Sonnenschein, wenn auch bei eher herbstlichen Temperaturen, eindrucksvolle Wolkenbilder und nur relativ wenige Regentropfen; alle drei kräftigen Regenschauern während der Touren begannen hingegen just in den Momenten, als die Wanderer im Trockenen waren (Schutzhütte, Aussichtsturm, Bus). Auch deswegen wird die Eifel in guter Erinnerung bleiben!

Der Donnerstag führte die SGV-Wanderer an die Mosel nach Cochem, von wo aus nach einem Rundgang durch die Altstadt unter anderem der Aufstieg zum Pinneberg und von dort eine Wanderung über den Mosel-Höhenweg nach Klotten angeboten wurde. Der Aufstieg war allerdings eine echte Herausforderung, was einige Wanderer der Gruppe kurzerhand zum Umstieg von Schusters Rappen auf die Seilbahn oder aufs Schiff zu einem ruhigen Ausflug nach Beilstein bewog. Diese vernünftigen individuellen Entscheidungen führten dazu, dass hinterher alle mit ihrem jeweiligen Tagesprogramm zufrieden waren und beim gemeinsamen Abendessen in Cochem viel von ihren verschiedenen Erlebnissen erzählen konnten.

Am Freitag wurden die 15 Kilometer über den Lieserpfad von Daun nach Manderscheid nachgeholt. Es war eine besonders schöne Strecke, die aber teilweise auf schmalen, felsigen Wegen an schwindelerregenden Abhängen entlang führte. Das kostete Kraft und zehrte bei manchen Wanderfreund(inn)en erheblich am Nervenkostüm. Dementsprechend groß waren Freude und Stolz, als alle den Weg bewältigt hatten.

Die Woche konnte trotz einiger witterungsbedingter Änderungen im Programmablauf mit der stattlichen Summe von knapp 50 gewanderten Kilometern abgeschlossen werden. Über den Wunsch der begeisterten und dankbaren SGV-Freunde, dieser zehnten Wanderwoche im nächsten Jahr eine elfte folgen zu lassen, wird Karl-Friedrich Hild wohlwollend nachdenken.

Dr. Susanne Lange

 

 

 

 

 

Wanderung zur Heideblüte

Written by St1 on August 15th, 2017

Wenn die Natur es vorgibt, heißt es auch spontan einmal eine Wanderung durchzuführen, die so nicht auf dem Wanderplan stand.

Die Heideblüte lockte am Sonntag, dem 13.08.2017 und so hieß es flexibel die geplante Wanderung auf später zu verschieben.

Los ging es ab Treffpunkt Wandertafel zur Ganztagswanderung nach Niedersfeld. Geparkt wurde auf dem dortigen Parkplatz unterhalb der Hochheide-Hütte. 20 Wanderen wünschte Annegret Willer, die diese Route ausgearbeitet hatte, ein fröhliches „Frisch auf“. Es war trocken, wurde wundervoll sonnig, ein Wanderwetter, das man am frühen Sonntagmorgen nicht zu hoffen wagte.

Gewandert wurde auf dem „Goldene Pfad“ entlang durch die wunderschöne Besenheide Richtung Clemensberg. Die blühende Heidelandschaft vermittelte bereits das Gefühl von Spätsommer.

Vom Clemensberg unterhalb des Gipfelkreuzes hatte man einen wundervollen Ausblick in alle Himmelsrichtungen.

Von dort führte Frau Willer weiter Richtung Hoppecke Quelle, um dann im Folgenden das Ski- und Freizeitgebiet Ettelsberg zu erreichen.

Hier wurde länger verweilt, was sich lohnte, sowohl die beeindruckende Gegend als auch die Präsentation der Speisen gehörte zu einem besonderen Erlebnis.

Begrüßung durch Frau Willer, die sogar an kl. Gefäße gedacht hatte, falls einer Heidelbeeren als Andenken für einen Pfannkuchen oder Marmelade mit nach Hause nehmen wollte

Begrüßung durch Frau Willer, die sogar an kl. Gefäße gedacht hatte, falls jemand Heidelbeeren als Andenken für einen Pfannkuchen oder Marmelade mit nach Hause nehmen wollte

Unzählige glitzendere Tautröpfchen in der Sonne

Unzählige glitzendere Tautröpfchen in der Sonne

Und nun bitte dem Goldenen Pfad entlang

Und nun bitte hier entlang

Heidelandschaft direkt vor der Tür im Hochsauerland

Heidelandschaft direkt vor der Tür im Hochsauerland

Die kraftvoll leuchtende Besenheide

Die kraftvoll leuchtende Besenheide

Am Wegesrand

Am Wegesrand

Geschichte zur Entstehung des Gipfelkreuzes

Geschichte zur Entstehung des Gipfelkreuzes

Das Gipfelkreuz am 837 m hohen Clemensberg bei Hildfeld

Das Gipfelkreuz am 837 m hohen Clemensberg bei Hildfeld

Landschaftsblick

Landschaftsblick

Ein Spruch, mit dem sich wohl jeder Naturliebhaber identifiziert

Ein Spruch, mit dem sich wohl jeder Naturliebhaber identifiziert

Ein Findling, der auf die Hoppecke Quelle aufmerksam macht

Ein Findling, der auf die Hoppecke Quelle aufmerksam macht

Wunderbares Wanderland oder wanderbares Wunderland

Wunderbares Wanderland oder wanderbares Wunderland

Vergängliche Naturschönheit - ein Pilz

Vergängliche Naturschönheit – ein Pilz

Ein Admiral beim Sonntagsausflug

Ein Admiral beim Sonntagsausflug

Das Ski- und Freizeitgebiet

Das Ski- und Freizeitgebiet

Der Restaurantturm mit Löschwasserteich

Der Restaurantturm mit Löschwasserteich

Nicht nur per Pedes, auch mit der Seilbahn ist der Ettelsberg zu erreichen

Nicht nur per Pedes, auch mit der Seilbahn ist der Ettelsberg zu erreichen

Es schmeckt, aber nach einer solchen Wanderung muss es auch

Es schmeckt, aber nach einer solchen Wanderung darf es auch

Kurioses, Erbsensuppe mit Würstchen im Bierglas, ein nette Idee

Kurioses: Erbsensuppe mit Würstchen im Bierglas, ein nette Idee

Ein letzter Blick, bevor es wieder ins Tal ging

Ein letzter Blick bevor es wieder ins Tal ging

Mit der ganzen Welt Dank Funk verbunden, mitten in der Wildnis

Mit der ganzen Welt Dank Funkverbindung verbunden, mitten in der Wildnis

 

Frau Willer und ihrem Ehemann ein ganz herzliches Dankeschön für diese Wanderroute, die für Auge und Gaumen keine Wünsche offen liess!

 

 

 

SGV-Kartoffelbraten

Written by St1 on August 13th, 2017

Wandern, Ortsbegehung in Diedenshausen und anschließende Belohnung mit Kartoffelbraten stand am Samstag, 05.08.2017 auf dem Programm der SGV-Abteilung.

Nach der Bildung von Fahrgemeinschaften ging es zuerst bequem mit den Autos Richtung Lichtenberg, dann hieß es hinaus in den Regen, denn Petrus hatte zu Beginn der Wanderung wenig Einsehen und wetterfeste Bekleidung sowie derbes Schuhwerk waren angesagt.

In Diedenshausen angekommen wurde die Gruppe von Klaus Homrighausen in der kleinen am Ortrand liegenden Kirche empfangen. Der ehem. Lehrer, der mit Leib und Seele, Gestik und Mimik passionierter Historiker ist, wusste den Wanderen die beeintruckende Geschichte von Diedenshausen, das in 1998 Golddorf war, näher zu bringen. Ganz gleich ob es um die Chronik der Kirche ging, die Vorfahren, die als Ritter in der Gemeinde lebten oder aber die berühmten ehemaligen Einwohner des Dorfes wie Johannes Althusius oder Daniel Womelsdorf, es gab nichts, was Homrighausen, gespickt mit kleinen Anekdötchen nicht eindrucksvoll zu berichten wusste.

Nach der interessanten Führung ging es dann weiter zum Grillplatz auf der Steinert, wo das Organisationsteam des SGV in dem liebevoll dekorierten Gastraum der Grillhütte bereits mit leckeren Salaten und der Grillmeister mit würzig riechenden Würstchen aufwarteten.

Bereit zum Wandern: die bunte Schirmparade

Wittgensteiner Regenwald

Wittgensteiner Regenwald

Der Schirmpilz, ein besonders schönes Exemplar

Der Schirmpilz, ein besonders schönes Exemplar

Ein beeindruckender Leitspruch in der Kirche zu Diedenshausen

Ein beeindruckender Leitspruch in der Kirche zu Diedenshausen

Wundervoller Blumenschmuck im Örtchen

Wundervoller Blumenschmuck im Örtchen

Wundervoller Blumenschmuck im Örtchen

Weinreben im Dörfchen

Herr Homrighausen in seinem Element mit andächtig lauschenden Zuhörern

Herr Homrighausen in seinem Element mit andächtig lauschenden Zuhörern

Stellvertretend zwei emsige Damen, die den schönen Nachmittags möglich machten

Stellvertretend zwei emsige Damen, die den schönen Nachmittags möglich machten

Der Grillmeister

Der Grillmeister

Speisen und Getränke frei war das freundliche Motto des SGV-Vorstands, der sich über freiwillige Spenden freute, die einem wohltätigen Zweck zugeführt werden sollen. Eine sehr nette Geste

Speisen und Getränke frei war das freundliche Motto des SGV-Vorstands, der sich über freiwillige Spenden freute, die einem wohltätigen Zweck zugeführt werden sollen. Eine sehr nette Geste

Gegen Abend hatte sich der Regen verzogen und Petrus ein Einsehen, das Ende eines fröhlichen Beisamenseins auf dem Heimweg

Gegen Abend hatte sich der Regen verzogen und Petrus ein Einsehen, das Ende eines fröhlichen Beisamenseins auf dem Heimweg

 

Ein herzliches Dankeschön dem Organisationsteam des SGV für die perfekte Vorbereitung und Einladung