Themenwanderung „Bierwegelchen“ Bad Laasphe

Written by St1 on Juli 13th, 2018

Getreu dem Motto, dass Wandern bewandert macht darf auch eine Themenwanderung nicht fehlen.
Dazu luden Susanne Lange und Renate Schlapbach am 12.07.2018 nach Bad Laasphe ein. Das Bierwegelchen sollte erwandert werden. Zwar handelte es sich hier lediglich um einen Spaziergang von 2 km, aber er hatte es in sich. Bereits zu Beginn heißt es „Aufpassen“ denn, Erfahrenes sollte am Ende des Weges abgefragt werden. Ein Schelm, der dachte, es sei ein Scherz!

Auf 10 Tafeln durfte man Wissenswertes erfahren, was mit Braugeschichte und Braukunst im Zusammenhang stand. Die Hinweistafeln boten detaillierte Schilderungen in Wort und Bild.

In der Tat hieß es zum Ende der kleinen Runde 11 Fang-Fragen zu beantworten, die schon beim Lesen Freude bereiteten und Fröhlichkeit auslösten. Wie es bei Rätseln üblich ist, gab es sowohl für „Erste“ als auch „Zweite“ Sieger Preise.  Hier stieg die Vorfreude und Neugier, was es wohl sein könnte ins Unermessliche!

Den krönenden Abschluss der bildenden Wanderung war ein Restaurantbesuch im Hotel „Wittgensteiner Hof“.

 

Hier entlang bitte

Hier entlang bitte

 

Eine der 10 Hinweistafeln mit Wissenswertem

Eine der 10 Hinweistafeln mit Wissenswertem

 

Bunker, einst sowohl zum Kühlen des Bieres als auch als Schutzbunker genutzt

Bunker, einst sowohl zum Kühlen des Bieres als auch als Schutzbunker genutzt

 

Der wundervolle Seerosenteich im Schloßpark mit bereits erblühten Pflanzen

Der wundervolle Seerosenteich im Schloßpark mit bereits erblühten Pflanzen

 

Überraschung, für die Teilnehmer gab es, wie durfte es anders sein, Kostproben aus der heimischen Laaspher Brauerei Bosch. Und das Schönste war, keiner ging leer aus!

Der Fragenkatalog, Heiterkeit pur beim Lesen, wer hatte gut aufgepasst?

 

Überraschung, für die Teilnehmer gab es, wie durfte es anders sein, Kostproben aus der heimischen Laaspher Brauerei Bosch. Und das Schönste war, keiner ging leer aus!

Überraschung, für die Teilnehmer gab es, wie durfte es anders sein, Kostproben aus der heimischen Laaspher Brauerei Bosch. Und das Schönste war, keiner ging leer aus!

Eine Dankeschön den Damen Lange und Schlapbach für diesen wissenswerten Spätnachmittag

 

Dreiflügelwanderung im Hochsauerlandkreis

Written by St1 on Juli 10th, 2018

Eine Route der besonderen Art bei bestem Wetter hatte Helga Imhof vorbereitet. Die „Dreiflügelwanderung“. Ausgehend von einem Wanderparkplatz in der Nähe von Mollseifen wurde die Möglichkeit der hier beginnenden Rundwege genutzt, so dass jeder Wanderer seine Strecke bestimmen konnte, da die 3 Touren mit unterschiedlicher Länge am Parkplatz endeten!

Bezeichnung des Wanderparkplatzes

Bezeichnung des Wanderparkplatzes

 

Bitte recht freundlich, los gings

Bitte recht freundlich, los gings

Hier entlang bitte

Hier entlang bitte

 

Traumhaft schön

Traumhaft schön

 

Ein stolzer Fingerhut am Wegesrand in voller Blüte

Ein stolzer Fingerhut am Wegesrand in voller Blüte

 

Pause, erst einmal muss die Bank von Blättern befreit werden

Pause, erst einmal muss die Bank von Blättern befreit werden

 

So, jetzt konnte man sitzen

So, jetzt konnte man sitzen

 

Mittagspause im Schatten

Mittagspause im Schatten

 

Weiter ging es, wunderschöne Ausblicke gab es zur Belohnung

Weiter ging es, wunderschöne Ausblicke gab es zur Belohnung

 

Ein Dankeschön an Helga Imhof für eine Tageswanderung mit unterschiedlichen Anforderungen!

Ein Dankeschön an Helga Imhof für eine  idyllische Tageswanderung mit unterschiedlichen Anforderungen!

 

 

 

Wanderplan 3. Quartal 2018 (Juli, August, September)

Written by minad1 on Juli 4th, 2018

Hier gibt es mehr

 

Tagesfahrt nach Frankfurt

Written by St1 on Juni 23rd, 2018

Wanderungen stehen im Vordergrund bei einem Verein wie dem SGV, aber nicht ausschließlich findet man diese auf dem Wanderplan, auch Tages-Städtetouren darf man gemeinsam genießen. Am Samstag, dem 16.06.2018 hieß es früh aufstehen, denn vom Bahnhof Wallau aus ging es mit dem Hessenticket in die Metropole Frankfurt. Bestens vorbereitet war diese kleine Reise von Susanne Lange. Bereits vor der Abfahrt wurde an jeden der 8 Teilnehmer ein Stadtplan verteilt, auf dem die Sehenswürdigkeiten aufgezeichnet waren, die man besichtigen konnte. Ebenso  Informationen über Eintrittspreise von Palmengarten, Zoo, Senkenbergmuseum, etc.. In Dreiergruppen wurde dann die Stadt erkundet. Ziele waren Flughafen, Bankenviertel, natürlich der Palmengarten, Goethehaus, wenngleich diesmal nur das äußere Gebäude, schließlich muss man noch etwas für eine Wiederholungstour auf der Agenda haben. Eine Matinée durfte im Kaiserdom genossen werden, der Römer, die Paulskirche, jeder hatte etwas zu berichten, was Buntes erlebt wurde!

Erwartungsvoll am Bahnhof Wallau, denn gleich gings los

Erwartungsvoll am Bahnhof Wallau, denn gleich gings los

 

So begrüßt man sich auf "Frankfurterisch"

So begrüßt man sich auf „Frankfurterisch“

Der Römer mit dem Balkon, auf dem sich die Prominenz präsentiert

Der Römer mit dem Balkon, auf dem sich die Prominenz präsentiert

Der "Eisener Steg" die Verbindung über den Main nach Sachsenhausen

Der „Eiserner Steg“ die Verbindung über den Main nach Sachsenhausen

 

Die Skyline, im Vordergrund die „Liebesschlösschen“ als Geste für die Ewigkeit einer Beziehung

Resstaurant auf dem Main, es gab die klassischen Spazialitäten: Frankfurter Würstechen mit Brot oder Karfoffelsalat, Käsesalat, grüne Soße mit Ei und natürlich den "Ebbelwoi"

Restaurant auf dem Main, es gab die klassischen Spezialitäten: Frankfurter Würstchen mit Brot oder Karfoffelsalat, Käsesalat, grüne Soße mit Ei und natürlich den „Ebbelwoi“

 

Wie immer ist die Welt in Frankfurt zu Gast, an diesem Wochenende war es die "Parade der Kulturen"

Wie immer ist die Welt in Frankfurt zu Gast, an diesem Wochenende war es die „Parade der Kulturen“

Beim nächsten Mal steht das Goethehaus auf dem Programm

Beim nächsten Mal steht das Goethehaus auf dem Programm

Ein DANKESCHÖN an Susanne Lange mit der Bitte um Wiederholung einer kleinen Reise!

 

Begegnungen mit der Geschichte

Written by St1 on Mai 30th, 2018

 

Am Donnerstag, dem 24. Mai 2018, unternahm die SGV-Abteilung Bad Berleburg eine abwechslungsreiche Busfahrt nach Bad Arolsen und Höxter. 37 Wanderfreunde und Gäste hatten die Einladung zu diesem Ausflug in die Geschichte der Region angenommen, der vom Vorsitzenden Karl-Friedrich Hild wie immer präzise vorbereitet worden war und humorvoll geleitet und begleitet wurde.

Der erste Stopp galt der Stadt Bad Arolsen und ihrem barocken Residenzschloss, das auch heute noch von den Nachkommen der Grafen und Fürsten von Waldeck-Pyrmont bewohnt wird. Das wohl berühmteste Kind der Stadt, an das hier zahlreiche Bilder, Skulpturen und Namensgebungen erinnern, ist Prinzessin Emma zu Waldeck und Pyrmont, die spätere Königin Emma der Niederlande und Ururgroßmutter des heutigen Königs Willem-Alexander.

Im Umfeld des Schlosses war auch der Park mit seinen imposanten heimischen und exotischen Bäumen und den üppig blühenden Rhododendren einen Besuch wert.

Zum Mittagessen wurden die Berleburger in die etwas abgelegene, urige Bauernstube „Schenken-Küche“ entführt. In dieser rustikalen Gaststätte erwartete die Hungrigen ein „Essen wie vor 100 Jahren“: Die Auswahl beschränkte sich auf 4 Menüs, alle zu einem Einheitspreis. Die Suppe wurde in einer Terrine zur Selbstbedienung aufgetragen, der Salat ebenfalls – wie man es sich eben in der bäuerlichen Einfachheit vor 100 Jahren vorstellt. Zum Abschluss gab es noch einen traditionellen Holzschuhtanz für alle, die Lust hatten mitzumachen. Das kam sehr gut an und lockerte die Stimmung. Ein großes Lob für die Initiatoren!

Den Höhepunkt des Tages erlebte die Reisegruppe am Nachmittag bei einer exzellent geführten Besichtigung des ehemaligen Benediktinerklosters Corvey in Höxter. Es wurde 2014 mit dem Titel „Weltkulturerbe“ ausgezeichnet, und die Berleburger konnten sich davon überzeugen, wie berechtigt dieser Titel ist. Geschichte und Kultur sind hier bis ins Detail präsent: die Regeln des Benedikt sind z.B. heute noch sichtbar, etwa in zwei Türklappen, die dazu dienten, nach den Vorschriften Benedikts Arme und Reisende ungeachtet ihres Aussehens mit Nahrung zu versorgen, ohne dabei jedoch die Türen öffnen zu müssen. Die Angst vor Übergriffen und ansteckenden Krankheiten war schließlich allgegenwärtig.

Der Übergang Corveys vom kirchlichen in staatliches Eigentum zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatte seinen Grund in wirtschaftlichen Engpässen des preußischen Staates nach den verlustreichen kriegerischen Auseinandersetzungen mit dem Napoleonischen Frankreich. Als Gegenleistung für diese Quasi-Enteignung wurde der Kirchensteuereinzug garantiert, womit das kirchliche Personal bezahlt werden konnte.

Imponierend war für die Besucher vor allem die riesige fürstliche Bibliothek mit ihren 75000 Bänden, die in Schränken gelagert sind, welche in vorbildlicher, vorausschauender Handwerkskunst so konstruiert worden waren, dass sie die Bücher dauerhaft vor Schäden durch die im Schloss unvermeidliche Feuchtigkeit und Kälte schützten. Verantwortlich für den umsichtigen Aufbau der Bibliothek war der Dichter der deutschen Nationalhymne Hoffmann von Fallersleben, der hier als Bibliothekar tätig war.

Der wichtigste Teil der Klosteranlage und Anlass für die Anerkennung als Weltkulturerbe ist das “karolingische Westwerk“ mit der Basilika – das einzige Gebäude, das den 30-jährigen Krieg überstanden hat.

Auch heute noch wird ein Teil des Klosters vom Herzog von Ratibor und Fürsten von Corvey privat bewohnt. Er war beim Besuch der Berleburger zu Hause: seine Fahne war gehisst, und die Fremdenführerin hieß die Gäste ausdrücklich in seinem Namen willkommen.

Der schöne Tag klang bei Kaffee, Kuchen und Eis in der Stadt Höxter aus, und pünktlich um 18 Uhr machte sich eine zufriedene Reisegruppe auf den Rückweg nach Bad Berleburg. Unterwegs wurde der Blick auf die wunderbare, vielfältige Landschaft genossen, durch die man fuhr. Dem SGV-Vorsitzenden dankten alle von Herzen für diesen eindrucksvollen Ausflug, seine vorbildliche Organisation und die optimale Betreuung bis hin zum persönlichen Einsatz beim Kaffeeservice an Bord des Reisebusses.

Artikel: Dr. S. Lange

Die Teilnehmer der Tagesreise

Die Teilnehmer der Tagesreise