Wanderplan 3. Quartal 2017 (Juli, August, September)

Written by minad1 on Juni 28th, 2017

Der aktuelle Plan ist online. Hier der Link zum Wanderplan.

 

Ausflug in den Rheingau

Written by St1 on Juni 23rd, 2017

Rheingau und Weinbau

Am Donnerstag, dem 18. Mai 2017, tauschten viele SGV-Freunde der Abteilung Bad Berleburg ihre Wanderstöcke vorübergehend gegen bequeme Sitze in einem Reisebus, um einen Tagesausflug in den Rheingau zu unternehmen. Insgesamt 50 Mitglieder und Gäste hatten dieses Angebot des Vereins angenommen, dessen Fahrten wegen der abwechslungsreichen Ziele, wegen des gut geplanten Ablaufs und vor allem auch wegen des harmonischen Miteinanders der Fahrtteilnehmer über die Grenzen von Bad Berleburg hinaus bekannt und beliebt sind.

Das Interesse der Reisegruppe galt in diesem Jahr einerseits der wechselvollen Geschichte, die im Rheingau deutliche Spuren hinterlassen hat, andererseits dem Weinbau und dem Klosterleben in dieser Landschaft. Der Weinanbau auf den nach Süden geneigten Hängen hatte schon vor über tausend Jahren Adlige und Geistliche in die Region gezogen, deren Schlösser, Burgen und Klosteranlagen der Besucher heute noch bewundern kann. Der Anbau von Wein war bereits frühzeitig den Klöstern übertragen worden und wurde für diese in der klimatisch günstigen Lage am Rheinknie über Jahrhunderte zur wichtigen Einnahmequelle, zumal ja mit dem Strom auch ein hervorragender Transportweg zur Verfügung stand. Auch heute noch ist der Wein, zusammen mit dem Tourismus, das wirtschaftliche Fundament der Region. Beides gehört eng zusammen – denn der „Wein bringt Freude“, was auch die Mönche im Mittelalter schon wussten und weshalb sie dieses Getränk in ihrem strengen klösterlichen Leben durchaus zu schätzen wussten.

Das erste Ziel der Reisegruppe war das ehemalige, seit 1803 säkularisierte Zisterzienserkloster Eberbach, das für seinen Weinbau berühmt ist und sich darüber hinaus heute auch einen Namen gemacht hat als Austragungsort des Rheingau-Musikfestivals und als Kulisse für Film- und Fernsehproduktionen (z.B. „Der Name der Rose“).
Während einer kompetenten Führung durch die Anlage wurden den Berleburgern interessante Einzelheiten über das Klosterleben und die Attraktivität der Klöster für die Menschen früherer Jahrhunderte nahegebracht und Fragen sachkundig und kurzweilig beantwortet. Anschließend konnten die Gäste sich in der Klosterschänke selbst davon überzeugen, dass ein guter Wein zum Mittagessen tatsächlich „Freude bringt“.

Während der Weiterfahrt zum Niederwalddenkmal rief der gut informierte SGV-Vorsitzende Karl-Friedrich Hild die historischen Hintergründe des deutsch-französischen Krieges 1870/71 und die darauf folgende deutsche Reichsgründung in Erinnerung. Die Germania als Symbol nationalen Selbstbewusstseins und die am Niederwalddenkmal dokumentierte Beschwörung der „Wacht am Rhein“ machten die Betrachter still und nachdenklich. Aber alle genossen den wunderbaren Ausblick auf die Rheinlandschaft.

Den Abschluss des erlebnisreichen Ausflugs bildete ein Abstecher zur berühmten Rüdesheimer Drosselgasse, in der es an diesem gewöhnlichen Donnerstag allerdings weit weniger turbulent zuging als ihr allgemein nachgesagt wird. Der Rüdesheimer Kaffee und die eine oder andere Weinverkostung mundeten aber auf jeden Fall.
Der Bus brachte abends eine zufriedene und vergnügte Gruppe nach Bad Berleburg zurück, die Karl-Friedrich Hild und seine exzellente Organisation dieser Fahrt mit viel Lob, Dank und Applaus belohnte.

Nachfolgend die Erlebnisse der Reisegruppe in Bildern:

 

Tageswanderung rund um Brachthausen

Written by St1 on Juni 16th, 2017

Am 28.05.2017 ging es zu einer Wanderung in den Kreis Olpe,  mit dem Auto fuhr die kleine Wanderschar nach  Brachthausen,  Ziel war der Hasenbahnhof, Ausgangs- und Endpunkt einer Wanderung von Herrn Karl-Friedrich Hild, der diese Tour ausgearbeitet hatte.

Ca. 15 km waren für diese Tageswanderung bei gutem Wetter angesetzt, denn außer ein paar Regentröpfchen war die Wettervoraussage diesmal erfreulicherweise nicht zutreffend.

Eine überschaubare Wandgergruppe machte sich auf den Weg

Eine überschaubare Wandgergruppe machte sich auf den Weg

 

Viele sehenswerte Wege führten vom Hasenbahnhof in die wundervolle Natur des Sauerlandes

Viele sehenswerte Wege führten vom Hasenbahnhof in die wundervolle Natur des Sauerlandes

Eine ganz wichtige Hinweistafel, die man kennen sollte, wenn man in der Natur unterwegs ist, sie zeigt nicht nur die Notruf-Nummer sondern auch den genauen Standpunkt für eine Ortung

Eine ganz wichtige Hinweistafel, die man kennen sollte, wenn man in der Natur unterwegs ist, sie zeigt nicht nur die Notruf-Nummer sondern auch den genauen Standpunkt für eine Ortung.

Auf geht's Richtung Rothaarsteig

Auf geht’s Richtung Rothaarsteig

Die Vorspanneiche ist ein Wanderparkplatz auf einer Höhe von 540 m, der in den Ausläufern des Rothaargebirges zwischen den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe gelegen ist. Der Name Vorspanneiche lässt darauf schließen, dass dieser sauerländische Pass schon immer ein wichtiger Verkehrsweg war. Er besagt, dass hier wohl früher die Pferde, die die Kaufleute sich im Tal ausgeliehen und vor ihren Wagen gespannt hatten, um den Berg einfacher hinaufzukommen, wieder abgespannt wurden. Heute führt die Landstraße L728, die die Orte Hilchenbach und Kirchhundem miteinander verbindet, über diesen Pass. Dabei wird eine Höhe von fast 545 m erreicht. Der Parkplatz Vorspanneiche befindet sich etwas unterhalb dieser Straße auf genau 540 m Höhe. Quelle:Touren durch das Sauerland

Die Vorspanneiche ist ein Wanderparkplatz auf einer Höhe von 540 m, der in den Ausläufern des Rothaargebirges zwischen den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe gelegen ist. Der Name Vorspanneiche lässt darauf schließen, dass dieser sauerländische Pass schon immer ein wichtiger Verkehrsweg war. Er besagt, dass hier wohl früher die Pferde, die die Kaufleute sich im Tal ausgeliehen und vor ihren Wagen gespannt hatten, um den Berg einfacher hinaufzukommen, wieder abgespannt wurden.
Heute führt die Landstraße L728, die die Orte Hilchenbach und Kirchhundem miteinander verbindet, über diesen Pass. Dabei wird eine Höhe von fast 545 m erreicht. Der Parkplatz Vorspanneiche befindet sich etwas unterhalb dieser Straße auf genau 540 m Höhe. Quelle:Touren durch das Sauerland

Ehrenpreis am Wegesrand

Ehrenpreis am Wegesrand

Hier kommt die leckere Rucksackverpflegung zum Einsatz

Hier kommt die leckere Rucksackverpflegung zum Einsatz

Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Marriä Heimsuchung Kohlhagen, ein prächtiges Gotteshaus, ein mehr als lohnenswerter Besuch

Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Marriä Heimsuchung Kohlhagen, ein prächtiges Gotteshaus, ein mehr als lohnenswerter Besuch

Ankunft in der Gaststätte, hier gab es nicht nur etwas für Häschen, sondern die Gruppe von Herrn Hild fand nach einer sehr schönen Wanderung Leckeres aus der Speisekartenvielfalt

Ein herzliches Dankeschön an Karl-Friedrich Hild, zurück ging's mit dem Auto, die Häschenbahn ist wohl eine Legende

Ein herzliches Dankeschön an Karl-Friedrich Hild, zurück ging’s mit dem Auto, die Häschenbahn ist wohl eine Legende

 

Wanderung auf dem Bad Laaspher Hausberg am 06.05.2017

Written by St1 on Mai 18th, 2017

Wanderung auf den 535 m hohen Entenberg = Hausberg von Laasphe.

Fährt man nach Wallau über die B 62 lacht er auf der rechten Seite des Tales auf die Autofahrer herab. Diesen Berg zu bezwingen hatten Dr. Susanne Lange und Renate Schlapbach, unsere Laaspher Wanderfreundinnen, für den 06.05. als Wandervorschlag eingebracht. Bei gutem Frühlingswetter mit strahlend blauem Himmel machte sich eine wanderfreudige Gruppe auf den Weg. Es begann mit einem kleinen Anstieg in Richtung Kurpark, dann folgte eine  Gradeausstrecke. Die Damen Wanderführer für den heutigen Tag hatten aber im Vorhinein angekündigt, dass mit teilweise erhebl. Steigungen zu rechnen sei. Beide hatten im Vorfeld wiederholt Wege und Anstiege überprüft, um den Teilnehmern „freie Bahn“ zu verschaffen: heißt – sie hatten herumliegende Äste und Steine beseitigt, damit sich keine Stolperfallen ergaben. Nun begann der Anstieg. Durch immer wieder geäußerte Motivationen wie z.B. bei der nächsten geraden Strecke ergäben sich  noch viel schönere Ausblicke nach Bad Laasphe, ins Tal z.B. bis Wallau bzw. auf die Höhenzüge des Hessenlandes. Ja, sie hatten recht. Frisches Buchengrün begleitete uns bis auf die Höhe. Die letzten 500 Meter waren jedoch tatsächlich eine Herausforderung: denn sie gingen „strack in den Himmel bzw. auf den Gipfel zu“. Aber – wir haben es alle geschafft und sahen von oben sehnsüchtig den Drachenfliegern nach. Nach kurzer Rast ging es dann auf leichtem Weg hinab. Der Kreis schloss sich wieder im Kurpark von Bad Laasphe. In gemütlicher Runde bei leckerem Kaffee, frischen Waffeln und anderen Erfrischungen im Städtchen klang dieser schöne Tag aus. Herzlichen Dank  für die interessante Wanderung an Susanne und Renate.

v. A. Willer

Unterwegs auf dem Lahnwanderweg

Wundervoll, das frische Grün im Wald

 

Die Geburt von Buchenblättchen

W wie : Wandern macht bewandert

Unterwegs mit Dr. S. Lange und R. Schlapbach

 

Wanderung über den Knollenpfad bei Oberkirchen

Written by St1 on April 25th, 2017

Dazu lud Annegret Willer am Sonntag dem 23.04.2017 ein.

Die Rucksäcke waren mit kleinem Snack und Getränken bestückt aber, bevor es in Oberkirchen los ging hieß es erst einmal: „Zeigt her Eure Füßchen, zeigt her Eure Schuh“, denn, ordentliches Schuhwerk gehört selbstverständlich zu einer Wanderung über 9 km dazu, darauf legte Annegret Willer allergrößten Wert!

Derartiges Schuhwerk ist eher ungeeignet, aber schön anzuschauen

Derartiges Schuhwerk ist inzwischen eher ungeeignet, aber schön anzuschauen.

Ausblick auf Oberkirchen mit seinen schmucken Fachwerkhäusern

Das schöne Grün der Lärchen lässt das nahende Frühjahr erahnen

Am Wegesrand ein Bildstock mit der Mutter Maria

Nun ging es steil bergab Richtung Oberkirchen – Wanderzeichen des SGV

Hier ein historischer Richtungsweiser nach Oberkirchen, leider fehlt die km-Angabe

Über Stock und über Stein, oder besser über Wurzelstränge und durch raschelndes Laub ging es steil bergab Richtung Oberkirchen

Wie wundervoll, das Waldsofa lädt hier zwar nicht zum Verweilen ein, auch war der Biergarten des Restaurant Droste aufgrund des Wetters noch geschlossen, dafür war es aber in der Wirtsstube um so gemütlicher. 

Hier die illustre Wandergesellschaft mit robustem Schuhwerk, die sich auf Hausmannskost wie Pillekuchen und Potthucke freute.

Einfach nur köstlich!

Vielen Dank an Annegret Willer, die uns nicht nur einen Wanderweg

im Sauerland sondern auch Kullinarisches näherbrachte